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Kausalitätsproblem Versandkosten – Unser Statement

Liebe Kundinnen & Kunden,

heute wende ich mich mit einem brisanten Thema an euch. Nämlich dem Thema „Dienstleistung Versand“ und den damit zusammenhängenden Kosten, die auch bei uns vor kurzem angehoben werden mussten.

Nahezu täglich erreichen uns dazu Mails und Anrufe. Neben Bekundungen von Unverständnis, sind auch hier immer wieder Vorwürfe zu versteckten Preiserhöhungen oder auch der „verschleierten Bereicherung“ durch die neuen Versandkosten mit dabei. Auch immer wieder im Vergleich zu anderen Online Weinhändlern und deren geringeren Versandkosten und niedrigeren Freibeträgen für den Versand. Hierzu möchte ich aufklären!

Ich kann euch versichern, dass wir hier keine versteckte Preiserhöhung durchführen oder uns in irgendeiner Art durch die Versandkosten bereichern wollen. Das Gegenteil ist der Fall!

Es war schon immer so, dass wir die reellen, an uns fakturierten Transport-, Verpackungs- und Aufwandskosten für eure Bestellungen über die uns gegebenen Handelsmargen zu einem großen Teil mitfinanziert haben. Eine Umlage basierend auf einer Mischkalkulation kommt dafür zu tragen. Und das ist auch heute noch so. Unsere Versandkosten sind in der Tat weit unterhalb unserer eigentlichen Kosten. Nur geht diese Kalkulation nach den an uns gestellten Preiserhöhungen nicht mehr auf. 

Was für Preiserhöhungen?
Sicher habt ihr die teilweise drastischen Preissteigerungen bereits aus anderen Lebensbereichen mitbekommen. Neben den Rohstoffen für Glas, Kartonage & auch Energie betrifft uns das vor allem auch in Sachen Transport und Logistik ganz enorm. Da wir dazu ein noch recht junges Startup sind, haben wir andere Einkaufskonditionen als die großen Wettbewerber im Wein Onlinemarkt. Oder gar Amazon.

DHL selbst hat dies bereits im September 2021 angekündigt und ich gehe schwer davon aus, dass auch bald einige der größeren Marktbegleiter hier ebenfalls nachziehen werden, bzw. müssen.

Hier die Statements von DHL dazu, die uns nun alle direkt betreffen:

 

Ich hoffe ihr versteht, dass wir hier keine andere Wahl hatten. Wenn wir als Unternehmen langfristig weiter bestehen bleiben möchten, müssen auch wir hier nachjustieren. Auch wenn es bei den Großen aus der Branche scheinbar vorbei geht.

… ABER ganz ehrlich:
In Sachen Nachhaltigkeit und Wertigkeit einer Service-Dienstleistung „Versand nach Hause“ denke ich, ist dies auch der einzig richtige Weg! Jeder, der Wein bestellt, wünscht sich, dass seine Bestellung in kürzester Zeit und sicher verpackt bis vor die eigene Wohnungstür geliefert wird. Eine Grundbedingung für einen Online-Weinhandel. Darüber sind wir uns alle einig. Aber warum hat diese Kern-Dienstleistung keinen Wert? Die darin enthaltene Arbeit und Kosten für die vielen verschiedenen Arbeitsschritte und Materialien haben es nämlich ganz schön in sich!

Jeder, der den Paketboten schon mal mit einem 18er Weinkarton anrücken sehen hat, weiß wovon ich gerade rede. Und jeder, der in diese Wertschöpfungskette der Logistik integriert ist, möchte auch entsprechend entlohnt werden. Völlig zurecht und absolut legitim! Leider ist das nur nicht immer und überall der Fall, weshalb auch bei einigen Logistik Dienstleistungsunternehmen günstige Preis-Tarife angeboten werden können. Diese Preise wiederum, werden vom Handel mit hohem Druck eingefordert, denn deren Endkunden sind es gewohnt, für den Versand ab einem gewissen Umsatzbetrag (meist zwischen 50 und 150 Euro) nichts mehr zu bezahlen. Die großen der Branche spielen da eifrig mit und erziehen uns alle genau in diese Richtung und eben dieser niedrigen Wertvorstellung. Aus meiner Sicht ein tiefgreifendes Kausalitätsproblem, dass uns irgendwann so richtig um die Ohren fliegen wird. Sehe ich es falsch? Übersehe ich ein Puzzleteil? Ich glaube nicht. Ich bin aber offen für konstruktive und kontroverse Diskussionen. 

An den DHL Versandkosten können wir leider nichts mehr optimieren. Auch die 300 € Freibetrags-Schwelle ist absolut notwendig, um die Kosten abzufedern. Dahinter steckt im Wesentlichen die neue Preispolitik für schwere DHL Pakete. An diesen können wir leider nichts ändern, können den Gang von DHL aber absolut nachvollziehen.

Wir haben uns bewusst für DHL als unseren „Nummer Eins Logistik Partner“ entschieden, denn der Service und die Performance stimmen hier einfach durchweg und sorgen für zufriedene Kunden. Aber wie das halt auch bei den leckeren Stöffchen in der Flasche ist, Qualität und vor allem auch „Nachhaltigkeit“ hat (s)einen Preis!

Trotzdem kann ich euren Ärger oder Irritation sehr gut verstehen. Nicht jeder kann und will bei diesem Thema mitgehen oder fühlt sich für diese Situation verantwortlich. Absolut nachvollziehbar.

Neben jedem Premium Angebot sollte auch ein Standard oder so wie es nun bei uns heißt, „2. Klasse“ Angebot angeboten werden. Bis Oktober 2021 war das bei uns UPS. Aufgrund erhöhter Kundenbeschwerden bezüglich Zustellqualität, vermehrten Flaschenbrüchen als auch diverser anderer bürokratischen Themen, haben wir relativ spontan die Reißleine bei UPS ziehen müssen. Einen adäquaten Ersatz zu finden ist bei den im Markt existierenden Dienstleistern kein leichtes Unterfangen.

Seit Januar 2022 haben wir über einen externen Service Anbieter für 8,90 € pauschal und ab 150,- EUR frei den Logistikanbieter DPD wieder im Shop Angebot, um euch wieder eine Alternative anbieten zu können! HINWEIS dazu: Ab Februar 2022 6,90 € und ab 12 Flaschen/100,- € versandkostenfrei!

Immer mit dem Bewusstsein, hier auch eine Versanddienstleistung zweiter Klasse zu erhalten! Auch mit DPD waren wir nie wirklich glücklich, aber wenn unsere Kunden nach günstigeren Möglichkeiten verlangen, dann müssen wir auch hier über unseren Schatten springen und uns dem Kausalitätsproblem in Sachen Erwartungshaltung an die Dienstleistung Versand zu stellen.

Ich hoffe sehr, dass ihr uns als Kunde weiter die Treue haltet und weiterhin unsere tollen Markgräfler Stöffchen (und auch WineRocker ;-) bei uns bestellt und so unser Feuer und die Leidenschaft für unser Markgräflerland sowie die Weine am Leben haltet.

Ich wünsche euch allen eine gute und vor allem gesunde Zeit. Macht‘s gut und seid immer schön lieb zueinander. 

Liebe Grüße,

euer Sven

 

Gründer & Geschäftsführer

Markgräfler Weintheke.de

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